Lamas - freundliche Wanderbegleiter

Die Kleinkamele aus der "Neuen Welt" - Südamerika - fühlen sich auch bei uns wohl. Einst bei den Inkas waren sie Träger von Wirtschaft und Handel. Heute begleiten sie uns in unserer Freizeit und bringen mit ihrer freundlichen, neugierigen Art Ruhe und Gelassenheit in unser Leben - ganz abgesehen von dem Luxus des gepäckfreien Wanderns. Mit einem Lama an der Seite können Sie sich die Landschaft des Albvorlandes oder das benachbarte Naturschutzgebiet rund um das Umweltbildungszentrum Listhof erschließen, ein schöner Einstieg in das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Der Blick auf den Rossberg und die Burg Hohenzollern reizt Sie vielleicht, dieses vielfältige Gebiet genauer kennenzulernen. 

Herzlich willkommen! sagen die drei Lamas Mona Lisa, Luna und Iska zusammen mit Ulrike Schaich. 

 

Partnerschaft auf Augenhöhe: Balance zwischen Mensch und Tier

 

Start auf die fünf-Tage-Trekking-Tour Anfang August 2014 von Reutlingen auf die Schwäbische Alb.
 

Rundwanderweg um Ohmenhausen

Seit der Schwäbische Albverein am 3. November 2013 den neuen Rundwanderweg um Ohmenhausen eröffnet hat, gibt es ein neues Albvereinszeichen: die "Hutzelbirne" - das Ortswappen des alten Obstbauernortes. Es erinnert an das Dörrobst, das den vielen Nebenerwerbsbauern früher über den Winter geholfen hat. Als Kennzeichnung des neuen Wanderwegs führt die Hutzelbirne heute zu weiten Ausblicken über das Naturschutzgebiet, in die Streuobstwiesen und über die alte Bahnstrecke zwischen Reutlingen und Gönningen, auf der ein Teil des Wanderwegs verläuft. Mit den Lamas zusammen haben wir Wegabschnitte entdeckt, die uns bis dahin - trotz guter Kenntnis der Wege im Albvorland - noch völlig unbekannt waren. 

Diese oder eine andere Wanderroute bieten vielfältig wechselnde Ausblicke.  

Aktuelles

7. - 11. November 2016: "Bewegt euch!" Lamas pilgern für das Klima

Im Vorfeld des Weltklimagipfels der Vereinten Nationen in Paris nehmen wir am "Klimapilgern"teil. Im September startete eine ökumenische Gruppe von Pilgern in Flensburg - mit Ziel Paris, das sie am 27. November erreichen wollen, rechtzeitig vor Beginn des Gipfels im Dezember. Damit wollen die Pilger die Politiker auffordern: "Bewegt euch!" bei den Verhandlungen und Festlegungen weltweit verbindlicher Klimaziele. Wir nehmen mit Luna und Iska am süddeutschen Zulauf dieses Pilgerwegs teil und nutzen damit teils die alten, seit Jahrhunderten bewährten Pilgerwege. Am 07.11. eröffnet ein ökumenischer Gottesdienst in Ludwigshafen diese Initiative für weltweite Gerechtigkeit beim Schultern der Gefahren und Belastungen, die der Wandel des Klimas mit sich bringt. Über Kaiserslautern und Ramstein führt der Weg Richtung Frankreich, an dem wir mit den Lamas als "Interessensvertretern" der südamerikanischen Kleinbauern auf diesem Teilstück teilnehmen.

"Ohne Regen wächst auch in den Anden nichts!" Wir wollen die Stimmen der Bauern in die Diskussion einbringen. Sie bewegen sich in den extremen Höhenlagen der Anden schon traditionell an der Grenze des landwirtschaftlich Machbaren und spüren nun als Erste die Auswirkungen der stark schwankenden Wettersituationen auf ihren Feldern.

Wer Interesse hat - hier die Homepage zum Weiterstöbern:

http://www.klimapilgern.de/

 

... hier der Fernsehbericht über unseren Start in Ludwigshafen:

http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/klimapilger-in-ludwigshafen-gestartet-jakobsweg-einmal-anders/-/id=1682/did=16443534/nid=1682/1tt05bh/index.html

 

... und ein Bericht im Evangelischen Gemeindeblatt Württemberg:

http://www.evangelisches-gemeindeblatt.de/publikationen/detailansicht/klima-lamas-auf-pilgertour-1178/

 

 

Nach einer flotten Wanderung durch den Pfälzer Wald kommen wir am Montag, 9. November in Frankenstein an. Nachdem wir in der Kirche gemeinsam zur Ruhe gekommen sind, werden wir zum Essen eingeladen. Es ist immer wieder berührend, wie gut bürgerliche und kirchliche Gemeinden mit vielen ehrenamtlichen Kräften zusammenarbeiten, um uns Pilger auf dem Weg zu unterstützen. So kann es weitergehen nach Kaiserslautern. Dort dürfen die Lamas die vermutlich einzige Nacht ihres Lebens im Zoo übernachten.

 

 

Wandertouren ...

... finden statt, wenn es bei Ihnen und bei mir zeitlich passt. Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch.

 

Spaziergänge und Wanderungen finden ohne feste Termine statt, werden nach persönlicher Absprache festgelegt. Wer schon mal mit Lamas unterwegs war, wird feststellen, dass unsere Tiere recht zügig unterwegs sind, eher im Wander- als im Spaziergängertempo. Sie können gut Strecke machen, für kleine Kinder wird es allerdings manchmal zu schnell sein. Dann bietet es sich an, einen Buggy (+ Personal) dabei zu haben. In dem Fall suche ich kinderwagentaugliche Wege aus.

 

Schnuppertour 1 ½ Stunden

10,- €/Erwachsener; 6,- €/Kind 6-14 Jahre, Kinder unter 6 Jahren sind frei.

 

Halbtagestour

19,- €/Erwachsener, 10,- €/Kind 6-14 Jahre, Kinder unter 6 Jahren sind frei.

Vesper ist eingeschlossen. Die Halbtagestour kann auf Wunsch mit einem Grillen ergänzt werden. Rote Wurst im Brötchen: 2,- €, Sie können gern auch eigenes Grillgut mitbringen.

Längere Wandertouren

Wenn Sie gerne eine längere Wanderung machen möchten, eventuell auch mit Übernachtung im Zelt auf unserer Birkenwiese oder im Stroh auf einem Pferdehof, dann rufen Sie an oder schreiben eine E-Mail - wir überlegen dann gemeinsam, was wann möglich ist. 

Iska guckt mal, wann die Kinder endlich aus den Schlafsäcken krabbeln ...

 

... und dann gibt's Müsli-Frühstück für die Menschen. Die Frühaufsteher-Lamas sind schon beim Wiederkäuen. Danach wird das Satteltaschen-Vesper zusammengepackt - die nächste Tagestour kann kommen.

 

Südamerikanischer Charme trifft Albvorland

Voller Sanftmut sind die Mienen

und voll Güte ist die Seele.

Sie sind stets bereit zu dienen,

darum nennt man sie Kamele.

                                         Heinz Erhardt

 

 

Nein, nicht tot - nur tief entspannt auf dem Lieblings-Wälzplatz

 

Tagelang unterwegs sein

Ein ganz eigener Rhythmus stellt sich ein, wenn man tagelang unterwegs ist - mit den abenteuerlich Gesinnten gibt's auch neue Wege zu entdecken. Mt den Tieren entwickelt sich eine intensive Vertrautheit. Vielleicht stellen sich uns unvorhergesehene Hindernisse in den Weg, die zu bewältigen sind. Es kann vorkommen, dass kurz abgesattelt werden muss, damit die Lamas sich unter einem umgestürzten Baum hindurchschlängeln können oder dass wir von einem Gewitter überrascht werden und Schutz suchen müssen. Die Freundlichkeit der Menschen, die man auf unbekannten Etappen nach dem Weg fragt, ist überwältigend. Manchmal geht jemand ein Stück mit, um sicherzugehen, dass wir den beschriebenen Durchschlupf finden werden. Und es gibt auch die entspannenden Unterbrechungen - den Spirituskocher auspacken für frisch aufgebrühten Kaffee zum Beispiel - und so kommt man im Lauf von ein-zwei Tagen in einen besonderen Rhythmus von aktivem Wandern und erholsamen Pausen. Die Lamas beobachten genau, was geschieht und passen sich an die Situation an, lange auf dem Weg zu sein. Sie wissen, das Zelt ist abgebaut, die Packsättel sind gepackt, gleich geht es los.
 

Noch steht das Zelt - es braucht noch mindestens eine halbe Stunde, bis es losgehen wird.

 

Wolkenbruch und strahlende Sonne wechseln sich öfter ab an diesem Tag.

Pause - aus den unendlichen Tiefen der Satteltaschen kommt Kaffee und Kocher

An diesem Tag wollte ich erstmal ein paar Kilometer vorankommen. Jetzt aber ist eine schöne Gelegenheit für eine Frühstückspause. Aus den unendlichen Tiefen der Satteltaschen kommen Kaffeepulver und Spirituskocher zu Vorschein.

Abendstimmung auf dem Zeltplatz - ein Wandertag geht zu Ende